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02.18. 2011

„Scherben bringen Glück“, doch was ist mit Karbonsplittern? (Mastbruch vor der spanischen Meisterschaft)

Nachdem es den ganzen Tag mit über 30knt gestürmt hat ließ der Wind gegenAbend ein wenig nach und es schien als ob die nächste Front auf sich warten ließe. Wir entschlossen uns das Zeitfenster zu nutzen und wenigstens ein mal am Tag aufs Wasser zu kommen.

Wir kreuzten eine viertel Stunde im gleißenden Abendlicht gegen an, mit einem Auge immer den Horizont im Blick. Dann entschlossen wir uns den Heimweg anzutreten, denn die Wolkenformation vor uns entwickelte sich immer prächtiger.  Die Stimmung war einmalig- riesen Wellen (4 Meter und meeeehr), tolles Licht und 20 Knt. Wind.

Geschafft: -  Abgefallen, Genaker gesetzt, Fußschlaufe gefunden, Trapez abgeseilt und sicheren Stand gefunden- alles auf einer Welle!Wauhhhhauh sind wir schnell, volle Konzentration…. Atmen nicht vergessen.So ging das eine ganze weile gut und wir hatten jede Menge Spaß.Doch eine Welle war so hoch und steil das wir einen „Stecker“ fuhren, d.h. der Bug bohrte sich tief in die voraus gehende Welle, das Boot wurde abrupt gebremst und der Druck in den Segeln nahm zu. Wir machten einen gepflegten Abgang und das Boot eine Rolle vorwärts (ähnlich wie wenn man bei einer hohen Geschwindigkeit auf dem Fahrrad nur die Forderbremse zieht).Unser 49er kenterte durch. Die nächste Große Welle erfasste das Boot hob es und wir hörten nur noch einen dumpfen knall.

Wir hatten eine Ahnung und hofften dennoch das Beste.  Leider stellte sich her raus dass der Mast im oberen drittel gebrochen war.Wir richteten das Boot auf, segelten in den Hafen und da ereilte uns pünktlich die Front.

Anschließend machten wir uns an die Bestandsaufnahme.Die Segel bleiben zum Glück heil und es beschränkte sich auf den gebrochenen Mast. Dieser ist neu bestellt und kommt per Express bis Ende nächster Woche nach Puorto Sherry, pünktlich zur Regatta.


02.15. 2011

Ein gewaltiges Tief mit riesen Wellen trifft auf die Costa de Luz!

Verwöhnt durch das Wetter der letzten Tage trieft uns nun der Schlag.

Sturm, riesen Wellen und bis zu 35ml Regen lassen uns heute eine Zwangspause einlegen.

Allen Anschein nach werden wir uns heute nach dem Bootsbau und einer Athletikeinheit im Schwimmbad der spanischen Kultur widmen und eine der unzähligen Bodegas in Porto de Santa Maria (Porto Jerry) besuchen.


02.12. 2011

Andalusien im Februar…

Andalusien im Februar hört sich zwar gut an aber ein stabiles Hoch sorgt für den Rest.Sonne und leicht bis mittlere Winde sorgen für eine gute Stimmung.


02.10. 2011

Spannende Rennen in der Bucht von Cadiz

Bis zu 18 Schiffe aus acht Nationen treffen sich jeden Mittag zu hochkarätigen Trainingsläufen vor Porto Jerry.

Die Trainer sprechen sich ab, legen die Tonnen und vollziehen das Startprozedere. Da könnte sich manch ein Wettfahrtleiter umsehen.So kommen täglich zwischen drei und vier Rennen in diesem hochkarätigen Starterfeld zusammen.All dies kommt uns nach einem langen „einsamen Winter“ sehr entgegen. Wir können nun prima Starts und die Positionierung im Feld üben.

Wir freuen uns schon jetzt auf die Spanische Meisterschaft  die ende diesen Monat hier in der Bucht von Cadiz ausgetragen wird.


01.31. 2011

Moritz hat mal wieder eine dicke Lippe riskiert…

Beim letzten der gestrigen Übungsrennen kamen wir mit einem Steuerbordanlieger zur Luvtonne.

Genau im gleichen Moment viel ein spanisches Team ab um den Genacker zu setzten. Die Leeschot des Gennkers wehte just in diesem Moment aus , als wir den Skiff in Lee passierten. Es ging alles sehr schnell…, ich bekam die aufwehende Leeschot in den Mund. Sie riss mir den Unterkiefer nach unten und den Mundwinkel zur Seite -

Das Ende der Geschichte ist folgendes: DICKE LIPPE!!, zwei Zentimeter langer und tiefer Riss im Vorhof der Unterlippe sowie tiefe und große Kratzer im Zahnfleisch.

Das heisst zwei Tage Trainingsausfall und einige Tage Suppe und Tee:-(


01.31. 2011

Die Saison startet in Spanien

Nach einer kurzen Winterpause begann am  18. Januar erneut das Training in Spanien.

Wir trainierten zuerst einige Tag in Santander mit vier Schiffen, bei kalten aber guten Bedingungen. Bevor es zurück in das uns nun allzugut bekannte Vila Garcia ging. Die Tage vor Ort nutzten wir um am neuen Schiff alles zu optimieren und auf unsere Bedürfnisse aus zu bauen.

Seit Samstag den 28.01.2011 sind wir nun in Puerto de Santa Maria welches in der Bucht von Cadiz liegt. Hier sind schon seit Anfang Januar rund 15 Schiffe aus mehr als fünf Nationen am trainieren.

Morgens behandeln wir individuelle Schwerpunkte und am Nachmittag werden spannende Rennen gesegelt!

Wir hoffen dass das Hoch noch einige Tage bleibt und verbleiben mit sonnigen Grüßen

Moritz und Max


12.22. 2010

Wahrscheinlich Deutschlands schnellster 49er ;-)

Audi machts möglich…


12.4. 2010

Über den Wolken…

Morgentraining bei 3 Grad Lufttemperatur. Da dampft selbst das Wasser!


11.28. 2010

Ein Ausflug der extra Klasse! Besuch auf der Movistar

Eine willkommene Abwechslung bescherte uns der heutige Tag. Wir hatten die Möglichkeit Iker Martínez und Xabi Fernández auf der Movisatar besuchen. Die beiden werden in knapp 30 Tagen am Barecelona Worldrace an den Start gehen. Es ist eine der härtesten Regatten der Welt. Das Team bestehend aus zwei Personen, kämpft nicht nur gegen Naturgewalten sondern auch gegen den Risikofaktor Mensch (sich selbst), denn Schlafmangel und Kälte setzten den Crewmitgliedern zu. Die zwei werden in ca. 90 Tagen die Welt non stop umrunden. Das Boot vereinigt zwei Gegensätze: Hightech und Purismus. Modernste Elektronik und primitivste Mittel für die tägliche Notdurft sind gepaart auf wenigen Quadratmetern “Lebensraum”. Mann muss schon mächtig große cochones haben um sich dieser Herausforderung zu stellen.

Wir wünschen den beiden viel Erfolg und bedanken uns herzlich für die tollen Eindrücke auf und in der Movistar.

Mehr über die Movistar und das Barcelona World Race erfahrt ihr hier.


11.11. 2010

Wintertraining mit dem Goldmedalliengewinner 2008

Seit Montag sind wir in Vilagarcia de Arousa an der Atlantikküste, im Nordosten von Galicien. Vilagarcia liegt zwischen Vigo und Santiago de Compostella.  Der galisische Segler Verband erbaute hier vor zwei Jahren ein super Trainingsstützpunkt mit allem was das Seglerherz begehrt: Kojen für die Segler, Kraftraum, ja es gibt sogar einen Trockentraum für die nasse Segelbekleidung.

Wir trainieren hier auf Einladung  von Anton Paz, dem Goldmedaillen Gewinner von Peking in der Tornado Klasse und seinem Bruder Carlos. Auch Sie bereiten sich auf die wichtige kommende Saison vor. Da alle guten Dinge bekanntlich drei sind trainiert noch ein belgisches Team namens Matthieu Janssens und Yannick Lefebvre mit uns.

Tägliche Trainingsschwerpunkte werden gemeinschaftlich erarbeitet und umgesetzt, nicht zu letzt profitierten wir alle von der langjährigen Erfahrung von Anton.

Beste Segelbedingungen und annehmbare 14 Celsius lassen uns tollen Segeltagen entgegenblicken.

Hasta luego

Max und Moritz